Mancora

Spontan überlegten wir nach einem Tag in Tumbes noch schnell über die ecuadorianische Grenze zu fahren und uns Machala anzuschauen. Doch komischerweise spielte es doch mal eine Rolle welcher Tag es war und da es Sonntag war fuhr kein Bus mehr nach Machala. Und so ging es für uns von Tumbes nach Mancora. In einem kleinen Minivan ging es für 1 1/2 Stunden immer mal wieder am Meer entlang über die Panamericana. 

In Mancora suchten wir uns ein kleines Hostel. Wir hatten Glück und dad erste wad wir ansteuerte hatte noch einen Schlafplatz für uns, wir hatten sogar eine Hängematte vor unserem kleinen Bungalow. Nach den Tagen voller Kultur nahmen wir uns ein paar Tage um einfach mal in der Hängematte zu liegen, zwischendurch schwimmen oder am Strand spazieren zu gehen.

Doch wir lagen nicht nur faul in der Sonne herum.  So nahmen wir Surfstunden (wir standen sogar zwischendurch auf dem Brett) und schwammen mit Meerwasserschildkröten. Es war total spannend mit so großen Tieren zu schwimmen. Es ist schon etwas anderes die Tiere aus der Entfernung oder hinter Glas zu sehen oder sie direkt neben einem zu haben. Es sind wirklich faszinierende große Tiere die einen harten Panzer haben.  Die Schildkröten kommen jeden Tag zu dem Ort weil sie dort was zu essen bekommen.  Abends ziehen sie sich dann immer zum schlafen wieder zurück. Mit den Schildkröten kommen Unmengen von Fischen zu dem Ort, da sie sich dadurch ernähren dass sie die Panzer der Schildkröten reinigen.

Nach ein paar Tagen der Ruhe ging es weiter nach Piura. In Piura haben wir zunächst unser Gepäck beim nächsten Busunternehmen abgegeben und sind dann in einen Vorort gefahren. In Catacaos gibt es viele kunsthandwerkliche Sachen auf einem kleinen Markt anzuschauen. Wir sind etwas über den Markt geschlendert haben uns geflochtene Körbe, Keramiksachen und Schmuck angeschaut.  

Nach einer kleinen Stärkung und einem netten Gespräch in einem kleinen Eiscafe in Piura sind wir dann über Nacht in einer 15 Stündigen Busfahrt wieder zurück nach Lima gefahren. 

Jetzt sind wir wieder in Laderas und verbringen die letzten Tage unseres Urlaubs hier. Es war schön wieder nach Hause zu kommen,alle wieder zu begrüßen und herzlich in den Arm genommen zu werden. Reisen und neue Orte und Menschen kennenzulernen ist wunderschön und bereichert einen, doch nach Hause zu kommen ist doch einfach auch immer wieder wunderschön.

 

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